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25.03.2010 => long time ago

Ich schaue aus dem Fenster. Es ist kalt. Ich habe Wollsocken an und lasse mich von meinem ksotenlosen Cappuccino und der Apfeltasche wärmen. Meine Gedanken spielen verrückt. Es ruhig. Nicht viele Leute sitzen in der Halle, in der das Rot und Gelb des Lichts des Fast Food Restaurants sich in der Scheibe spiegeln. Durchbrochen wird meine Aufmerksamkeit der Regentropfen an das Fenster nur von den Fliegern, die alle paar Sekunden landen oder starten. Bei mir die wichtigsten Menschen auf der Welt. Meine Mutter und mein Vater. Dass ich das noch mal erleben darf sie zusammen an einem Tisch zu sehen nimmt mir die Angst vor dem Flug und meinem Jahr in Australien. Mein Vater ist wie immer, außen ganz cool und unangetastet, aber in seinen Augen kann ich sehen, dass er mich vermissen wird. Väter sind halt nicht so emotional. Meine Mutter ist da anders. Sie redet fast ununterbrochen. Aber nicht in diesem nervigen Reden sondern in einem angenehmen und beruhigendem Sinn. Ich liebe beide dafür, wie sie sind. Opa, der mir das Alles möglich gemacht hat stand vor mir auch mit ein wenig glitzern ind en Augen. Opa, der immer für mcih da war, der mich umsorgt hat und behütet. Ich liebe ihn für seine liebevolle und offene Art. 3 Monate, 2 Wochen und 4 Tage ist es her, dass ich meinen Freund vor meinem Haus habe stehen lassen. Mit Tränen in den Augen. Mit Angst in den Augen und zittern in der Stimme hat er trotzdem versucht stark zu sein und es mir icht noch schwerer zu machen. Und dafür liebe ich ihn. 3 Monate, 2 Wochen und 4 Tage ist es her, dass ich meine Freunde das letzte Mal gesehen habe, oder eher schon länger her, da sich unsere Wege schon kurz nach der Schule anfingen zu trennen. Aber mit jedem versuche ich in Kontakt zu bleiben und viele bemühen sich liebevoll Kontakt zu halten. Dafür liebe ich sie. All das kam mir heute so in den Sinn als ich alleine, mit lauter Musik in den Ohren durch Pambula spaziert und in den Wald gegangen bin. die Äste der alten umgefallenen Bäume knacken unter meinen Schuhen, die trockenen Blätter knistern unter meinen Füßen. Ich kann es fühlen. Ich spüre die Spinnweben an meinen Beinen. Ich habe mich gefühlt wie Alice in Wonderland. Ich habe viele neue Dinge gesehen, die ich vorher nie gesehen habe. Ich habe einen neuen Eindruck von meiner Umgebung bekommen. So süß es auch hier sein mag, der Wald macht den Eindruck auf mich als wäre dort etwas verborgen. Als hüte er ein Geheimnis. Ich weiß, dass das lächerlich klingt, aber wenn man so alleine durch den Wald spaziert, ein uraltes Autowrack zertrümmert und auf dem Kopf liegend mittem im Wald entdeckt, kommt man so auf verschiedene Gedanken. Ich kann es imernoch nicht so richtig glauben, dass ich in Australien bin. Ich bin schon so lange hier und kann es immernoch nicht glauben. Ich bin schon gespannt, wie es ist, wenn ich dann rumreise und den Rest entdecke. Ich bin gespannt, wen ich auf meinen Wegen kennen lerne und wer mich begleiten wird. Wie mein Leben weiterläuft . Alle Höhen und Tiefen. Egal, wie es ausgehen wird, ich weiß, dass ich zu Hause Menschen habe, die an mich glauben und mich lieben, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe allein auf dieser Welt zu sein. Manchmal ist es auch gut dieses allein Gefühl zu haben, aber manchmal macht es einen einfach traurig. Dann bekommt man keine fröhlichen Gedanken in den Sinn, selbst wenn man 3 Kinder um sich rum hat, die einfach nur "Sonnenschein" ausstrahlen und man versucht vergeblich verkrampft versucht Spaß zu haben um der Familie nicht das Gefühl zu geben unglücklich zu sein. Es ist nicht so, dass ich unglücklich hier bin. Ganz und gar nicht, aber die letzte Woche habe ich mein zu Hause sehr vermisst, vor Allem das Familiäre. Ich sehe meine Family hier und wie sie Alle zusammen sind und dann denke ich, ich wäre so gerne so Alt wie Ivy. Mit 5, da war das Leben noch gut. Unkompliziert, stressfrei und teilweise nicht so schmerzhaft. ALs ich 5 Jahre alt war, war Alles noch gut. Denke ich zumindestens. Also ich meine, wenn was war, habe ich davon zumindestens nichts mitbekommen. Ich vermisse die alte Zeit. Weihnachten mit Mum und Dad und so. Geburtstage und andere Feiern. Mir ist das nie so klar gewesen. Ich habe immer gedacht, ja passt schon, so wie es ist. Als ich erwachsen genug war um mir Gedanken über das Alles machen zu können, war ich irgendwie schon zu erwachsen um zu sagen ich will meine Familie zurück. Aber so ist es. Ich kanns nicht ändern, aber ich denke in letzter Zeit öfter darüber nach und dieses ganze Familienleben hier macht mir das klar. Omas und Opas, die von 700 Kilometern Entfernung kommen nur für ein Wochenende.

Okay. Das war genug der Gefühlsduselei. Jaja. Es gibt ja auch richtig tolle Sachen, die mir hier passieren. Meine Geburtstagsparty zum Beispiel. Das war total super. Es waren nicht viele Leute da, weil ich ja nciht viele kenne. Aber es ar witzig. Die neuen schwedischen Aupairs aus der Family , wo die deutschen Mädels vorher waren sind super. Sie waren auch da. Dann nen deutscher Backpacker, den ich von meiner Tanzlehrerin kenne, Alie und Djogo vom Gym und Doreen und ihre Mum. Oscar kam später auch noch vorbei. Doreen war das Aupair vor mir hier in der Family. die kam für ne Woche mit ihrer Mum vorbei. War cool. Haben viel gemacht. sind an so manche schöne Orte gefahren. Oscar ist nen Familienfreund. Er ist 17 und wohnt die nächste Straße über uns. Er sollte mir surfen beibringen, aber das Wetter wechselt grade von Sommer auf Herbst. Da wird das Meer eisig. Mal sehen ob das noch klappt. Aber es is gut jemadnen hier zu haben, der mich ma nen bisschen rumzeigt. Waren im Mogo Zoo hier in der Nähe. War witzig. Naja. Der is schon nen feiner Kerl. Anständig. Hat momentan viel zu tun wegen Abschlussprüfungen in der Schule. Vielleicht klappts ja nach den Ferien hier mitm Surfen nochmal.

Mit den Schwedinnen hab ich am Dienstag viel gemacht. Wir hatten frei und wir sind morgends zu den Nethercoat falls gefahren. Maaah da gings nen Schotterweg 45° steil runter. Wir natürlich mit Flip Flops und so und Lunchsachen dabei. Runtergestolpert. Ich sah sicher aus wie nen Pinguin. Aber es hat sich gelohnt. Suuuper schön da einfach woooow umwerfend. Das wasser war so klar. Wir hatten schiss bis zum Wasserfall zu schwimmen weil es so dunkel unten war und da das Wasser so sauber war musste es ja tief sein. Dann kam da so nen alter Mann mit nem Jungen bei sich. Der Mann meinte dann so jaaaa ihr müsst Australier sein, wenn ihr den Platz hier kennt. Haha wir so nee Schwedinnen und deutsch. Ooooh das is ja tooooll. Dann hat er uns gezeigt wo man am Wasserfall sitzen kann. Das war total unheimlich. Man konnte sehen wie das total tief runter ging. Und er meitne so jaaa sind ja nur 4 Meter. Baaaaah whaaat? creepy aber total wow. Der alte Mann war echt witzig. Hat die ganze Zeit geredet. Haben dann da geluncht und sind nach 4 Stunden zurück. Der Weg hoch war sooooo furchtbar. AAAh. so viele Naturtreppenstufen und den steilen Hang hoch. Wir waren ale sooooo geschwitzt danach. Total krass ey. Aber die Mädels sind so toll. Ich bin total gerne mit denen zusammen. Die sind super nett und wir haben viel gemeinsam. Wir lieben Schokolade, Eis und Eiskaffee und wir haben jeder mindestens ein Tattoo und nen Bauchnabelpiercing haha. ^^ Voll funny die Beiden. Dann sind wir nach Eden haben nen Eiskaffee getrunken und ich hab denen nen paar Orte gezeigt. Das ist sooo cool. Jett kann ich denen nen paar Sachen zeigen, weil ich mich hier ja schon nen Stück auskenne. Da in Eden hab ich denen nach dem Kaffee nen Aussichtspunkt gezeigt und nen Strandstück und die Schule wo mein Hostdad und meine Hostmum arbeiten und dann haben wir Delfine geseeehn. Jaaaaaaah sooo coool . Die waren zwar weiter weg und meine Kamera reichte dafür nicht ganz aus. Aber ich denk das is schon ganz cool gewesen für den Anfang ^^Meine ersten Delfiiine. Dann sind wir nach Merimbula und ich habe denen die Werft da gezeigt. Da is nen Steg der ist 15 Meter über dem Wasser und da springen die Leute manchmal runter und da angeln die immer. Wir haben riiesen Stachelrochen gesehen. Die waren sicher über 2,50 Meter im Durchmesser. In Tathra, wo ich mit der familie auf ner Werft war, da gabs auch welche, die waren noch größer. Unheimlich, wenn du siehst, wie die da unten langschwimmen und einer is nen bisschen aufgetaucht und war soooooooo riesig. So riesen schwarze Teppiche im Wasser. Dann haben wir ne Möwe gesehen, die ins Wasser gefallen ist und um ihr Leben gekämpft hat. Ich meinte noch kurz davor wie komisch das wäre wenn einer mit der Angel ausholt und die Möwen da kascht. Wir sahen die da und dachten so nääääh, das wüde so nen erfahrener Angler doch merken. Nach fast einer Stunde hat der Typ die dann rausgeholt. Hat nicht gemerkt dass die sich total in seiner scheiß Angel da verheddert hat. Der musste die echt mit seiner Angel da mit dem schweren Ding vorne mit runtergerissen habe, so ein blöder Idiot. Son Opi. Arme Möwe. Naja. Auf jedenFfall kann man, wenn man da oben auf dem Steg ist bis auf den Grund sehen und der muss so um die 5 Meter tief sein oder mehr vielleicht sogar. Das is eifach nur Wahnsinn. Wir haben uns dann den Sonnennuntergang angeschaut. Mit Chips Schokolade und nem Bierchen. War nen scheener Tag.

Gestern habe ich mit Anni geskyped. Das war total toll mal wieder mit ihr zu reden. Ich kanns gar nicht fassen, dass sie jetzt in Hamburg studiert. Alle erfüllen sich so nach und nach ihre Träume. Das ist total schön.

So das war genug jetzt. Für die nächste Zeit. Liebste Grüße an zu Hause und dicke Knutscher an Alle meine Schätze

 

Momentane Gefühlslage: das Heimweh packt mich ab und zu, ich fühl mich öfers mal alleine und will eifnach nur schreien. aber sonst ist es in der family immernoch toll und im ort und ich bin froh neue freunde kennengelernt zu haben.

25.3.10 23:57
 


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